27. September - 17. Oktober 2004
"Die Zugspitze, vom Bergsteigen zum Massentourismus"
Zugspitze
Die Zugspitze, vom Bergsteigen zum Massentourismus...
Eine Ausstellung des Alpinen Museums des Deutschen Alpenvereins, München.

Frühjahrsevent für jugendliche Snowboarder, Ort für Gipfeltreffen auf internationaler politischer Ebene oder einfach höchster Berg Deutschlands: Die Zugspitze ist aus vielen Gründen einer der berühmtesten Berge der Alpen und übt als ein beliebtes Ausflugsziel bis heute eine ganz besondere Faszination aus.

Die Ausstellung dokumentierte beispielhaft die Erschließung der Alpen für den Tourismus und legt die führende Rolle des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins im 19. und frühen 20. Jahrhundert im Wettersteingebiet dar.

Mit dem einsetzenden Fremdenverkehr ergaben sich für die Gemeinden rund um die Zugspitze neue Erwerbsmöglichkeiten und die Region veränderte sich. Auf der Sonnenseite gelegen wandelt sich die Gemeinde Ehrwald rasch zu einem beliebten Ferienort.

Technische Neuerungen ermöglichten 1926 den Bau der Österreichischen Zugspitzbahn, mit der eine neue Generation von Gipfelstürmern die Bergwelt erobern konnten. Das großartige Alpenpanorama lockte in den frühen Jahren vor allem Gäste aus Deutschland nach Ehrwald. Seit dem Bau bis heute hat die Tiroler Zugspitzbahn viele Millionen Menschen auf 2962m Höhe befördert.

Anhand von Gemälden, historischen Fotografien, Werbematerialien, Filmausschnitten und einzigartigen Objekten wie dem historischen Gipfelkreuz von 1851 zeigte die Ausstellung, dass die Zugspitze schon vor langer Zeit zum Modeberg wurde. Die Ausstellung wurde nach München und Garmisch-Partenkirchen nunmehr in Ehrwald gezeigt. Der Museumsverein hatte die Ausstellung um Exponate der Tiroler Seite der Zugspitze ergänzt. Die Gemeinde Ehrwald und der Kulturkreis Ehrwald wünschten den Besuchern der Ausstellung viel Vergnügen bei einer anderen Art der Auseinandersetzung mit dem Phänomen Zugspitze.



Zugspitze

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